Jun 15
Saisonrückblick 1. FC Köln 2012/2013
Nach dem Abstieg 2012 war den neuen Verantwortlichen des 1. FC Köln ein Scherbenhaufen hinterlassen worden. Ein Schuldenberg türmte sich oder türmt sich besser gesagt immer noch. Viele Spieler verliessen den Verein oder mussten aus finanziellen Gründen abgegeben werden. Man müsste versuchen mit den übrig gebliebenen Spielern sowie preisgünstigen Neuzugängen etwas Neues aufzubauen.
Der Trainer hierfür wurde mit Holger Stanislawski gefunden. Die Neuzugänge waren hauptsächlich Spieler aus der eigenen Jugend und Leihspieler, die bei anderen Vereinen nicht zum Zuge kamen. Dazu kamen noch die bundesliga-erfahrenen Matthias Lehmann (Eintracht Frankfut) und Dominik Maroh (1. FC Nürnberg).
Der Saisonstart gestaltete sich entsprechend schwierig. Nach sechs Spieltagen lag man mit nur 2 Punkten auf Platz 17. Erst langsam wuchs aus dem zusammen gewürfelten Haufen ein Team, dass auch Punkte sammelte. Der Leihstürmer Anthony Ujah traf endlich und Mannschaft spielte teilweise auch guten Fussball. Bis zur Winterpause ging nun lediglich noch ein Spiel verloren und man hatte sich bis auf Platz 9 vorgearbeitet.
Durch die Schwächephase einiger Mannschaften des oberen Tabellendrittels hoffte man in der Rückrunde noch einmal um den Relegationsplatz mitspielen zu können. Und tatsächlich legte der FC eine Serie und eine Aufholjagd auf den Tabellen-Dritten 1. FC Kaiserslautern hin. Am 27. Spieltag konnte man nach einem 2:1-Sieg über Jahn Regensburg tatsächlich Platz 3 übernehmen. Dies hielt jedoch nur einen Spieltag. Denn im direkten Duell in Kaiserslautern verlor man mit 0:3 und schaffte es danach auch nicht mehr an die Pfälzer heran zu kommen. Die Aufholjagd hatte wohl doch etwas zu viel Kraft gekostet.
Am Ende reichte es nur für Platz 5 und überraschend trat Trainer Holger Stanislawski zum Saisonende zurück. So wird es wohl in der kommenden Saison zu einem erneuten Neuanfang kommen, da auch einige Spieler wohl den Verein verlassen werden.
Erfreulich war, dass mit Torwart Timo Horn und Jonas Hector immerhin zwei junge Spieler aus den eigenen Reihen den Sprung in die 1. Mannschaft geschafft haben. Auch Kacper Przybylko spielte sich schon nah an die Stamm-Formation.
Hier die eingesetzten Spieler des 1. FC Köln in der abgelaufenen Saison:
Brecko (34), Horn (33), Maroh (32), Matuschyk, Ujah (je 28), McKenna, Lehmann (je 27), Royer (26), Bröker (25), Hector, Jajalo (je 24), Chihi, Strobl (je 21), Eichner (17), Bigalke (16), Przybylko (15), Maierhofer (14), Wimmer (9), Ishak (7), Nascimento (6), Chong Tese (5), Pezzoni (2), Kessler, Kübler (je 1)
In die Torschützenliste eintragen konnten sich folgende Spieler:
Ujah (13), Clemens (6), McKenna, Chihi (je 5), Royer, Bröker (je 3), Maroh (2), Nascimento, Bigalke, Matuschyk, Strobl, Maierhofer, Przybylko (je 1)
Jun 09
Samsas Traum – Niemand, niemand anderem als Dir
Im Dezember des letzten Jahres meldete sich Samsas Traum mit ihrem neuen Album “Asen’ka” zurück. Wie schon in der Vergangenheit veröffentlicht ST-Mastermind Alexander Kaschte auch diesmal wieder im gleichen Kontext ein Nachfolgewerk. Dieses trägt den Titel “Niemand, niemand anderem als Dir” und ist seit dem 3. Mai erhältlich.
Im Gegensatz zu früheren Folgealbum setzt Kaschte diesmal nicht auf ein Remix-Album, bei dem es hauptsächlich um Alternativ-Versionen des entsprechenden Albums geht. Diesmal lieferte Kaschte ein Instrumental-Album ab, dass 1:1 das Album “Asen’ka” und seine Stücke in Instrumental-Form bietet. Lediglich der Titel der Stücke wurde geändert.
Mit der limitierten Version gibt es noch eine Bonus-CD, dass zusätzlich drei Versionen des Stückes “Im Ursprung der Schatten”. Hierbei handelt es sich um das genannte Stück in verschiedenen Sprachen mit verschiedenen Gastsängern. Zum Einen gibt es die deutsche Version (Gast: Liv Kristin Krull von Atrocity und Leave’s Eyes). Zudem gibt es eine schwedische Version (Gast: My Engström-Renman) und eine russische Version (Gast: Vic Anselmo).
Für alle Freunde instrumentaler Musik ist das Album sicher geeignet, denn die Kompositionen Kaschtes, die ja bereits vom Album “Asen’ka” bekannt sind, sind sicher von hoher Qualität. Man wird jedoch bei dieser Veröffentlichung das Gefühl nicht los, dass man mit einem eigentlich uninteressanten Nebenprodukt noch einmal die Fans schröpfen möchte. Denn die sicherlich noch recht interessanten schwedischen und russischen Versionen des Stücks “Im Ursprung der Schatten” hätten sicher auch noch als Bonus-Tracks auf dem Original-Album Platz gehabt.
Doch Alexander Kaschte scheint momentan sowieso wieder gerne ziemlich viel auf den Markt zu werfen. Denn in Kürze wird auch noch ein “Best-Of”-Album von Samsas Traum erscheinen. Dazu jedoch zu einem späteren Zeitpunkt mehr.
Jun 08
Saison-Rückblick FC Solothurn 2012/2013
Der FC Solothurn beendete die Saison 2012/2013 in der 1. Liga Classic, Gruppe 2 mit 29 Punkten und einem Torverhältnis von 36:37 auf Platz 10 der Tabelle. Am vorletzten Spieltag konnte durch einen 2:0-Sieg gegen den SC Dornach der Klassenerhalt realisiert werden.
Vor der Saison war sicher allen klar, dass diese Spielzeit eine sehr schwierige werden würde. Doch so schwierig, wie sie sich letztendlich darstellte, hatte sie sicher niemand erwartet. Nach dem Abgang von Paulo Vogt, Renato Steffen, Danny Hasler, Luca Liloia und einiger weiterer gestandener Erstligaspieler entschied man sich aufgrund des Schuldenstands diese Lücken hauptsächlich durch junge Spieler, teilweise aus der eigenen Junioren-Abteilung, teilweise aus anderen Vereinen der näheren Region zu ersetzen.
Nach einer hervorragenden Vorbereitung glaubten wir uns gerüstet. Doch nach einigen Niederlagen in umkämpften Spielen fand sich der FCS nach einer 2:4-Niederlage in Schötz auf einem Abstiegsplatz wieder. Das Team kämpfte sich mit einer Serie von vier Spielen ohne Niederlage zurück und konnte die Abstiegsplätze verlassen und hatte beim Rückspiel beim SV Muttenz die Möglichkeit, sich entscheidend abzusetzen. Durch eine schwache Leistung wurde diese Chance jedoch vertan. So überwinterte man mit nur einem Punkt Vorsprung vor den Abstiegsrängen.
Die 0:4-Auftaktniederlage in Münsingen nach der Winterpause verschärfte die Situation noch weiter. Zwar zeigte die Hasler-Elf oft gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel (u. a. FC Baden, FC Grenchen) respektable Leistungen, doch zu oft wurden lediglich die Punkte geteilt. So rutschte der FC Solothurn nach einer 0:1-Niederlage bei einer durch vier Super-League-Spieler verstärkte U21 der Zürcher Grasshoppers erneut auf einen Abstiegsplatz.
In den letzten sechs Spielen blieb man jedoch ohne Niederlage (3 Siege, 3 Unentschieden) und feierte unter anderem ein phänomenales 5:0 gegen Angstgegner FC Schötz und einen Punktgewinn beim Top-Favoriten FC Köniz. Mit lediglich 9 Niederlagen wäre ein Abstieg auch vollkommen unverdient gewesen. Auch das mit Abstand beste Torverhältnis aller Mannschaften der unteren Tabellenhälfte zeigt, dass das Hauptproblem des FCS die Vielzahl an Unentschieden (11) war und Klassenerhalt somit hochverdient war.
Trotz der schwierigen Saison, die sicherlich auch oft Enttäuschungen gebracht hat, gab es einige erfreuliche Entwicklungen unserer Junioren-Spieler. So ist Marc Du Buisson, der im Alter von 16 Jahren in der Saison 2009/2010 zu ersten Einsätzen kam, inzwischen zu einem überdurchschnittlichen Erstligaspieler gereift. Mit Loris Lüthi und Massimo Veronica konnten zwei weitere Eigengewächse einen Stammelf-Platz erkämpfen. Mit Mattia Sasso, Luca Meier, Onur Kara, Hannes Hunziker sowie Ersatz-Torwart Nicola Trittibach kamen weitere FCS-Junioren zu Einsätzen. Auch ihre Leistungen wecken Hoffnungen.
Insgesamt kamen in dieser Saison folgende 26 Spieler zum Einsatz:
Hartmann (25), T. Meier, Du Buisson, Büchli (je 24), Molina, Veronica (je 23), P. Hasler, Lüthi (je 22), Walther (21), Mbemba (20), Fleury (19), Mallia (14), Egharevba (12), Dall’Agnol (11), Titton, Akai (10), Stadelmann (9), Sasso (8), L. Meier, Lopes (je 7), Oezdemir, Hunziker (je 5), Moser, Trittibach (je 4), Weekes (3), Kara (1)
Die 36 erzielten Tore verteilen sich wie folgt auf verschiedene Schützen:
Titton (7), P. Hasler (5), Egharevba, Walther, Veronica (je 3), Mbemba, Lüthi, Du Buisson, Büchli (je 2), Hartmann, Mallia, Fleury, Sasso, Weekes, Akai, Oezdemir (je 1)



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